| International |
Mallorca |
Alter Fischerweg |
| Alter Fischerweg-Banyalbufar-Esporles 618 m |
17. April 2007 |
| Tag 1 von 1 | Auf 585 m ab 300 m |
| Strecke 0 km | Gehzeit 4:00 |
| Karte | WWW |
| Anreise/Strecke | |
Bus von "mar y roc" ab Sta. Ponsa über Küstenstrasse 710 nach Banyalbufar. Karrenwege, Steige, Forstwege. Gelegentlich Wegweiser, keine Markierung. |
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| Beschreibung | |
Die zweite Wanderung mit mar y roc, heute soll es auf die stolze Höhe von 618 m gehen. "Alter Fischerweg" klingt schon sehr gut. Gestern abend hat es an der Bar vom Club Santa Ponsa zwar etwas länger gedauert...ist ja Urlaub, und irgendwie wird der heutige Berg schon zu schaffen sein. Pünktlich wie immer kommt Andreas angefahren, wir holen noch im Ort Santa Ponsa weitere Wanderer ab und dann geht es über die wunderschöne Küstenstrasse in zahlreichen Serpentinen, zum alten Ort Banyalbufar. Charakteristisch ist dort die terrassenförmige Anlage des Ortes, schön zu sehen von unserem Ausgangspunkt vis a vis des Dorfes.
Hügelig zieht es sich oberhalb der Küste dahin, mit schönen Ausblicken, bis nach ca. 90 min das Dorf und Fischerhafen Port des Canonge erreicht ist. Unterwegs Blick auf eine der ältesten Fincas Mallorcas, ein Traum von Landsitz und wahrscheinlich genauso unerschwinglich. In einer Bucht kurz vor Port des Canonge machen wir Mittagsrast. Schön am Wasser zu sitzen, zum Schwimmen ist es noch um einiges zu kalt.
Port des Canonge hat einen richtig idyllischen Hafen, eher eine Bucht, ist ziemlich verträumt und ein Ort, an dem man gleich bleiben würde (wäre der Urlaub nicht zu kurz). Jetzt gehts zur Sache: irgendwann müssen wir ja die Höhenmeter machen. Ein Pfad, zeitweise steil, zieht durch üppige Vegetation bergauf. Es ist ziemlich feucht-heiss, dschungelartig. Es wundert nicht, dass bald alles klatschnass verschwitzt ist.
Kurz vor dem Gipfel (eigentlich der Pass Coll de Carlett) geht der Weg in eine Strasse über, wird luftiger, ist aber nicht mehr so idyllisch. Die Aussicht von hier heroben ist wunderschön, Port des Canonge liegt weit unten. Auch hier üppig blühende Affodilie und eine wilde Art von Gladiolen mit intensiver Färbung. Über Feldwege geht es nach der Gipfelrast weiter. Und wieder: ohne ortskundigen Führer hat man wenig Chancen, den richtigen Weg zu finden. Bald erreichen wir Esporles. Diesen Weg haben die Fischer von Port des Canonge genommen, um hier herüben den Fisch trocknen zu lassen. Einige dieser riesigen Trockengestelle sind noch zu sehen, die Produktion ist allerdings eingestellt.
Bemerkenswert sind die Gärten in Esporles. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Üppige Blütenpracht, reife Zitrusfrüchte, und ein Geruch nach Frühling, wie es ihn zu Hause nicht gibt. In einem Strassencafe in Esporles beschliessen wir die heutige Tour (für mich die schönste von insgesamt vier sehr schönen Touren). Bei einem Getränk und Plauderei warten wir auf den Rücktransport im mar y roc Bus.
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