| International |
Mallorca |
Galilea |
| Galilea - Bauca 614 m |
21. April 2007 |
| Tag 1 von 1 | Auf 250 m ab 150 m |
| Strecke 0 km | Gehzeit 3:30 |
| Karte | WWW |
| Anreise/Strecke | |
Bus von "mar y roc" ab Sta. Ponsa über Calvia zu einem Bus Park- u. Umkehrplatz in den Hügeln. Ab dort Feld und Karrenwege über Bauca nach Galilea. Gelegentlich Wegweiser, keine Markierung. Versuch einer Weitwanderroute quer durch Mallorca. |
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| Beschreibung | |
Da heute nicht nur gewandert, sondern anschliessend auch zu Tapas und Landwein eingekehrt wird, ist der Bus entsprechend gross und gut gebucht. Ich schätze, dass heute mindestens zwanzig Wanderer dabei sind.
Ziel ist Galilea, das höchste Dorf Mallorcas. Irgendwo in den Hügeln hinter Calvia verlassen wir den Bus, gehen auf breiten Feldwegen über Wiesen, durch Wälder. Stellenweise gibt es bereits schöne Ausblicke auf das Dorf am Hang vis a vis. Wir gehen nicht direkt dorthin, erst geht es auf den Berg Bauca, mit 616 m ein schöner Aussichtspunt.
Der Weg ist schmal, aber gut gepflegt und zieht sich steinig in engen Kurven in die Höhe. Heute kann es die Sonne schon ganz gut, unser Weg verläuft zum Glück meist schattig. Andreas will hier irgendeinen besonderen Stein mitnehmen (Einschlüsse) und zertrümmert die Felsen - keine Ahnung ob er fündig geworden ist.
Einige der Wanderer sind erst gar nicht den steilen Weg mitgegangen, warten unten bis wir zurückkommen und sind mehr in freudiger Erwartung von fressen und saufen. Auf der Asphaltstrasse geht es nach dem Gipfelsturm Richtung Galilea, man sieht zwar schön auf unseren Berg hinauf, ansprechend ist diese Etappe leider nicht - nach 30 Minuten aber auch schon wieder zu Ende. In Galilea angekommen, besichtigen wir zuerst eine alte Wehrkirche, in der sich früher die Eingeborenen vor den Sarazenen versteckt haben. Gleich daneben ist die Landtaverne, in der schon ein grosser Tisch für uns reserviert ist. Sieht gemütlich aus, ist es dann auch. Mir persönlich sind die Tapas um Vieles zu ölig, fettig, tranig. Nicht mein Fall, ich kann mich auf früheren Spanienreisen an bessere Tapas erinnern. Egal, der Landwein ist süffig, südländisch leicht und es ist ganz lustig hier.
Abschliessend unternehmen wir noch einen Rundgang durchs Dorf, das ist wirklich relaxed hier. Schöne Häuser, üppig blühende Gärten...doch der Bus zur Rückreise wartet schon. Und das wars auch schon, damit ist die Wanderwoche auf Mallorca auch wieder fast zu Ende. Hervorragend der Wanderservice von mar y roc, der persönliche Einsatz von Andreas und Anita - mit welcher Freude die beiden ihren Job machen. Ich kann mir gut vorstellen, auf Mallorca noch ein paar Berge zu erobern.
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