Die Grenzen der Mürzsteger Alpen bilden, beginnend im W im Uhrzeigersinn:
Trauchbach - Tiefentalerbach - Schwarza bis Singerin - Nassbach - Nasskamm - Altenbergtal - Kapellen - Mürz bis Kapfenberg - Thörlbach - Stübmingbach - Seegraben - Seebergsattel - Wegscheid - Gusswerk - Salza - Mariazell.


Höchste Erhebung ist die Hohe Veitsch, 1981 m.

Das wanderbare Grenzgebirge, durchaus schon alpin, zwischen Niederösterreich und der Steiermark.
Einen besonderen Reiz erhält dieser Teil der Ostalpen durch den Wechsel zwischen schroffem Kalkstein und sanften Almwiesen. Auf Grund der Gesteinsformation (Wettersteinkalk) finden Kletterer hier keine besonders gute Gegend vor. Der Reichtum an Blumen im späten Frühjahr geht jedoch auf diesen Wettersteinkalk zurück.


In den Mürzsteger Alpen, genau auf der Hohen Veitsch, treffen auch die beiden Weitwanderwege WWW 01 und WWW05 aufeinander. Sie verlaufen bis zur Sonnschienhütte im Hochschwabmassiv gemeinsam. Auch der Mariazellerweg 406 verläuft quer durch die Mürzsteger Alpen.
Bleibt man auf den markierten Wegen, sind die Wanderungen hier anspruchsvoll, aber durchaus familienfreundlich. Mit geöffneten Schutzhütten und bewirtschafteten Almen kann es Probleme geben. Unbedingt vorher abklären, im Bereich Mürzsteg - Krampen, westlich der Hohen Veitsch bis Seewiesen, bei einer Gippel - Überschreitung, usw. muss nicht jedes Wirtshaus (Almhütte) offenhaben. Ungenügend auch die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier ist genaue Planung nötig, etwa mit zwei Pkws und / oder Taxibenutzung.