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Donauradweg 2008 |
Tag 4 Melk - Krems |
| Donauradweg Tag 4 | 15. Mai 2008, ab Melk |
| Tag 4 von 4 | Auf 150 m ab 80 m |
| Strecke Melk - Krems | Fahrzeit 5:00 |
| Karte "Donauraum", 3 tlg., Hrsg. Verbund | Radweg |
| Anreise/Strecke | |
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Melk - Wachau - Krems, 40 km. Krems - Liesing mit S - Bahn. |
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| Beschreibung | |
AUf der Terrasse zum Frühstück ist die Luft noch ordentlich kühl, aber nach drei Tagen an der frischen Luft, mag ich mich nicht ins Lokal setzen. Anschliessend "same procedure as every day" - die Packtaschen mit dem Nippel durch die Lasche am Hinterrad montieren, Kameratasche am Lemker, und den Radweg Richtung Donau hinunter (erst schieben, die FuZo ist ziemlich holprig). Auch hier in Melk, erst sehr gute Beschilderung, dann fehlt eine einzige Tafel - und schon war ich am Eingang eines Bundesheergeländes. Unmissverständlich stand dort "Zutritt verboten". Ich habe mich am Donauufer orientiert, hätte aber mich rechts halten sollen, entlang der Bundesstrasse. OK, es war nur ein kurzes Stück Umweg. Nochmals zurück, und dann der Strasse entlang, nicht zu verfehlen. Der Verkehr Richtung Schönbühel wird auch geringer, je weiter Melk hinter einem liegt. In Schönbühel bedauere ich, nicht schon gestern hierher gekommen zu sein (siehe Tag 3). Dann, unmittelbar hinter Schönbühel, gehts zur Sache: der einzige Berg auf der ganzen Strecke. Geschätzte 150 Hm steil hinauf. Na gut, bin ja kein Schnellzug, soweit ichs geschafft habe, bin ich gestrampelt, dann wird das Rad geschoben. Hinunter verläuft der Weg abwechselnd entlang der Strasse bzw. abseits davon, durch Wald. In der Gegend um Aggsbach wird am Radweg (Treppelweg) gebaut, hier war der Radweg natürlich nicht benutzbar. Arbeiter habe ich keine entdeckt, nur Baustelle auf ca. 5 km. Hier fahren doch etwas mehr Autos und Lkw, in forschem Tempo. Dann erreicht man den ganz neu gebauten Radweg, der ist natürlich vom feinsten. Ich finde, so sollte man die Wachau erleben: ein milder Frühlingstag ohne Wind, frei am Fahrrad, und die einmalige Llandschaft und die idyllischen Dörfer geniessen. Die Ortsdurchfahrten sind alle sehr gepflegt, Blumenschmuck überall und teilweise noch blühende Obstbäume. Ich bleibe auch heute am rechten Ufer, ich denke, dass ich hier die verkehrsärmeren Strassen habe. Kurz nach Rossatz wechselt der Radweg auf eine stark befahrene Strasse. Erst kurz vor Mautern zweigt der Radweg auf eine Nebenfahrbahn ab. Über die Mauterner Donaubrücke wechsle ich aufs linke Ufer - und muss nun eine Entscheidung treffen. Ich könnte heute noch bis in die Gegend Klosterneuburg fahren, evtl. noch ein kurzes Stück weiter. Dann müsste ich aber, kurz bevor ich daheim bin, noch eine Übernachtung plus Abendessen bezahlen. Die Strecke von Klosterneuburg abwärts, die Donauinsel und die Verbindung zum Liesingradweg, kenne ich zur Genüge, ist somit kein Anreiz. Daher beschliesse ich, ab Krems mit der Bahn nach Hause zu fahren, was sich bis ca. 16:00 ausgehen sollte. Die Reise nähert sich ihrem Ende. In Krems sind die Radwege sehr schön angelegt. So manche andere Stadt (Wien, z.B.) könnte sich hier ein Beispiel nehmen. Der Bahnhof von Krems ist gleich erreicht, und heute habe ich Glück: in 15 min fährt eine S - Bahn, mit nur einmal umsteigen, bis nach Liesing. Da sitze ich auch drin und lasse mich heimchauffieren. Beim Stasta in Liesing gehe ich noch auf ein letztes Donauradweg - Bier, wobei ich mit den zwei Herren am Nebentisch ins Gespräch komme, die alles, wirklich alles, über meine Radtour wissen wollen, weil sie das endlich auch einmal unternehmen wollen. Fazit: Donauradweg jederzeit wieder. Nächstesmal werde ich das jeweils andere Ufer probieren, wo ich noch nicht war (ausgenommen, die Strecken wo ganz offensichtlich zu viel Autoverkehr ist). Die Beschilderung ist durchgehend sehr gut, verfahren kan nur durch Unachtsamkeit passieren (was leicht möglich ist, weil man zuviel in die Gegend schaut). Die Unterkünfte waren - bis auf Melk - preiswert und gut. Ein bisschen trainieren vorher schadet nicht, ich habe nur ganz leichte Probleme mit dem Sitzen gehabt. Wichtig, meiner Meinung nach, sind ausgedehnte Pausen zwischendurch. Auslockern und ein bisschen spazierengehen. Wird sich die Radtour 2009 noch einmal ausgehen? Am Programm steht sie jedenfalls!
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