| Triestingtal Weissenbach |
3. Juni 2003, ab Rodaun |
| Tag 1+2 von 2 | Auf 0 m ab 0 m |
| Strecke 120 km gesamt | Fahrzeit 7:00 hin und zurück |
| Karte Radtourenkarte Österreich 1:200000 | Radweg Am Kanal, Triestingtalradweg |
| Anreise/Strecke | |
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Ab Rodaun - Nebengassen bis Badner Bahn Station Vösendorf-Siebenhirten - Ortstrasse - dort auf Grund heftiger Baumassnahmen wenig Orientierung - Ortstrasse wieder gefunden - Kreuzung mit dem von Inzersdorf kommenden Radweg - Biedermannsdorf - Am Kanal - Guntramsdorf - Baden - Bad Vöslau - Kottingbrunn - im Ortsgebiet von Leobersdorf rechts, beschildert, der Triesting flussaufwärts entlang - Hirtenberg - Berndorf - Weissenbach - Altenmarkt - Thenneberg - kurz vor Kaumberg umgedreht nach Weissenbach. Retour Tag 2 ab Weissenbach, gleiche Route zurück. Ab Vösendorf nicht mehr durch die Baustellen, sondern Umweg über Inzersdorf-Friedhof und Liesingradweg. Bemerkenswert gut beschildert. Unübersichtlich durch Baustelle in Leobersdorf, Ableitung vom Radweg, diesen erst nach dem Kreisverkehr an der A2 wiedergefunden.
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| Beschreibung | |
Heute ist Streik. Wer streikt eigentlich? Gut, Wien ist lahmgelegt, also rauf aufs Rad und eine Runde gedreht. Eigentlich war das einmal mein Bubentraum, mit dem Fahrrad von Wien nach Weissenbach zu fahren. Habe ich damals nicht dürfen, also wird das Vorhaben Jahrzehnte später nachgeholt.
Im Ortsgebiet von Vösendorf gibts gleich erste Schwierigkeiten. Was die dort graben, ist Grössenwahnsinn. Irgendwie finde ich die Ortstrasse wieder, und ab der Kreuzung mit dem von Inzersdorf kommenden Radweg rechts, Richtung Kanal Radweg, wird es ja schon sehr gemütlich. Das Wetter passt, milde Temperatur und windstill, bevor ich mich umschauen kann, ist Kottingbrunn erreicht. Hier ist eine besonders idyllische Strecke im Auwald. Ab jetzt heisst es aufpassen, damit ich die bald kommende Abzweigung in Leobersdorf nicht verpasse. Zu verfehlen ist diese nicht, da unmittelbar, wenn man die Triesting erreicht, der Weg dort rechts ins Triestingtal hinein, abzweigt. Da gibt es auf Grund einer Umleitung (sogar für Radfahrer kein Durchkommen möglich) noch ein paar troubles, und ich finde mich im Leobersdorfer Industriegebiet am Kreisverkehr an der A2 wieder. Nicht gemütlich, aber gleich vorbei, der weitere Radweg Richtung Hirtenberg ist schon sichtbar.
Verirren ist kaum möglich. Der schön angelegte Weg führt manchmal entlang der B 18, sehr oft durch Siedlungsgebiete. Aber jetzt kommt die Bergwertung - das einzige Bergerl auf der gesamten Strecke, aber das hats in sich. Bergauf wie bergab kurz aber extrem steil. Pause und trinken auf der Anhöhe kurz vor Berndorf, dort nette Ortsdurchfahrt in der Fussgängerzone (habe kein Radverbot entdeckt). Ab Pottenstein - Fahrafeld zieht sich der Radweg weiter links der B 18 über Felder, entlang der Triesting. Schön zu fahren dort. Weissenbach ist bald erreicht, nach der Ortsdurchfahrt radle ich noch ein Stück weiter flussaufwärts.
Der Radweg-Abschnitt in und kurz nach Weissenbach ist besonders liebevoll gemacht, mit Brücken und Rastplätzen entlang des Weges. Entlang der Bahn, vorbei am "Rosstumpf" (Badeplatz). Auch die Wanderer wird der Radweg freuen, denn die Engstelle kurz vor der Abzweigung nach Eberbach ist entschärft, man muss hier nicht mehr auf der Bundesstrasse gehen. Das gilt auch für die weiter taleinwärts liegenden Gebiete, wo früher kein Gehweg war. Siehe Wanderung "Hocheck_Altenmarkt 1999", in diesem Zusammenhang.
Im Gebiet Altenmarkt - Thenneberg ist der Gehsteig ganz einfach abmarkiert worden. Dort teilen sich Fussgänger und Radfahrer den Weg. Teilweise wurde an den vorhandenen Gehsteig ein Stück Asphalt "drangeklebt", damit die Strasse verschmälert. Gut dass es den Radweg gibt, hier ist er aber mehr huschpfusch. Ein Stück vor Kaumberg geht es links der Strasse am Wald entlang, auch ein schöner Abschnitt. Für heute habe ich genug und drehe um, zurück nach Weissenbach. Hier Übernachtung, weiter am 4.6. in der Früh.
Der Rückweg nach Wien entspricht im Wesentlichen dem Hinweg. In Leobersdorf weiche ich geschickt der Umleitung aus. Am Kanal wird es heute unangenehm windig, der Hintern tut auch leicht weh. Vösendorf mit den Baustellen lasse ich auch links liegen und fahre über Inzersdorf-Friedhof - Liesingradweg nach Hause. Einfacher Grund für den Umweg: Mittagspause beim Koci, dem Inzersdorfer Friedhofswirt. Fazit: sehr empfehlenswert, Bubentraum erfüllt. |
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