Reisalpe 1399 m 26. Mai 2000, ab Kleinzell
Tag 1 von 1 Auf 920 m ab 920 m
Strecke 15 km Gehzeit 6:00
Karte F+B Wr.Hausberge, ÖK 74 WWW 204A
Anreise/Strecke  
Pkw bis Kleinzell. Weg 204A - Weissenbach Alm - Zeisel Alm - Kleinzeller Hinteralm. (1012m) - Reisalpe - Kleinzeller Hinteralm. (1012m) - Ebenwaldhöhe (1020m) - Schneidergraben - Kleinzell.
Durchwegs gut markiert. Die grüne Markierung von der Ebenwaldhöhe Richtung Kleinzell, zweigt rechts von der Mautstrasse, quer über eine Wiese ab.
Beschreibung

Von Kleinzell (480m) führt die blaue Markierung (204 A) zuerst steil bergan, dann eben über die Weissenbacher Alm und die Zeisel Alm zur Kleinzeller Hinteralm. (1012m).

Die Quelle bei der Kleinzeller Hinteralm ist an so heissen Tagen ein wahres Vergnügen. Ein mächtiger, kalter Strahl kommt da heraus. Ab der Kleinzeller Hinteralm wieder in einer Steilstufe zur Reisalpe. (ca 2,5 Stunden). Der Rückweg geht es zuerst wieder zur Kleinzeller Hinteralm, dann der roten Markierung der Forststraße folgend zur Ebenwaldhöhe. Nach dem Parkplatz durch den Schneidergraben - grüne Markierung - zurück nach Kleinzell. (2 Stunden ab Reisalpe), zuletzt ein Stück auf der Straße.


Der Schneidergraben war eine positive Überraschung für uns: Nicht nur, daß der Weg sehr einsam ist, anscheinend selten begangen wird und das Fehlen von menschlichen Eingriffen einerseits zwar abenteuerlich anmutet, andererseits auch immer wieder umgestürzte Baumstämme den Weg erschweren, gleicht der Graben einer Schlucht. Man verliert rasch an Höhe, der Weg führt den Bach entlang, der diesen tiefen Einschnitt verursacht. Achtung: Einige Brücken sind zerstört, was in unserem Fall nicht dramatisch war, da die Zuflüsse wenig bis gar kein Wasser führten. Nach Unwettern oder länger andauernden Regenfällen dürfte die Überquerung dieser kleineren Gräben trockenen Fußes schwierig sein. Faszinierend ist das plötzliche Verschwinden des Baches: Im oberen Teil begleitete uns trotz der längeren Trockenzeit wildwasserartiges Toben, im unteren Drittel der Schlucht verschwand das Wasser schlagartig. Vermutlich sind auch die schon erwähnten Schieferschichten für dieses Phänomen verantwortlich.

 

Heute hatten wir ein unbeschreibliches Wetterglück : den ganzen Tag sonnig - heiss, im Schneidergraben schwül, kaum war der Parkplatz und das Auto in Kleinzell erreicht, ist es mit dem Unwetter losgegangen. Die schwarzen Wolken haben uns bereits verfolgt, die ersten Hagelkörner sind gefallen, da waren wir schon im Auto Richtung Wien unterwegs.


Irgendwie war uns beiden von der Suppe auf der Hütte schlecht. Es kann nur diese komische Frittaten?Suppe gewesen sein... Heute mit dabei Marianne.

 


Reisalpe Kleinzell Karte
Reisalpe Wegweiser
Reisalpe Schutzhaus

 

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