| Österreich |
Ab Kleinzell 2008 |
| Reisalpe 1399 m | 19. Juni 2008, ab Kleinzell |
| Tag 1 von 1 | Auf 920 m ab 920 m |
| Strecke 15 km | Gehzeit 7:00 |
| Karte F+B Wr.Hausberge, ÖK 74 | WWW 204A |
| Anreise/Strecke | |
| Pkw bis Kleinzell. Weg 204A - Weissenbach Alm - Zeisel Alm - Kleinzeller Hinteralm. (1012m) - Reisalpe - Kleinzeller Hinteralm. (1012m) - Ebenwaldhöhe (1020m) - Schneidergraben - Kleinzell. Durchwegs gut markiert. Die grüne Markierung von der Ebenwaldhöhe Richtung Kleinzell, zweigt rechts von der Mautstrasse, quer über eine Wiese ab. |
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| Beschreibung | |
Bis jetzt war das Jahr 2008 nicht gerade ausgezeichnet durch viele Wanderungen. Schlechtes Wetter und eine gröbere Gebissssanierung haben den Unternehmungsgeist etwas getrübt. Aber heute gilts, gemeinsam mit Günter, den das linke Knie plagt (mitllerweile operiert) und einem ganz feinen Wetterchen wollen wir die Reisalpe "bezwingen". Und zwar richtig, von ganz unten, von Kleinzell aus. In sehr gemütlichem Tempo machen wir uns auf den Weg, denn wie wir ja wissen, haben es die Steilstufen in sich. Unterwegs ist heute niemand, erst auf der Schutzhütte sind noch ein, zwei Wanderer. In der Nähe einer Hütte auf einer Lichtung rasten wir, es ist Frühsommer - Stimmung vom Feinsten. Üppiges Grün und Blumenvielfalt. Die Kleinzeller Hinteralm hat geöffnet, nach langen Jahren der Schliessung. Wir waren nicht drin, es dürfte sich um Almbetrieb handeln, und da gibts Brote und Most. Die Quelle, die hier satt gesprudelt ist in früheren Jahren, gibts dafür nicht mehr. Offenbar wird das Wasser für den Almbetrieb benötigt. Tja, Wanderer, aus ist es mit dem gratis Getränk am Weg. Auf der letzten Steilstufe nach der Kleinzeller Hinteralm kommen uns ein paar Wanderer entgegen, dann haben wir es auch schon geschafft. Die Fernsicht ist heute ganz ausgezeichnet, ganz am Horizont im Norden kann man das Donautal erahnen - vor Kurzem habe ich erst von dort hier herauf geschaut (Donauradweg). Wir verbringen eine längere Rast auf der Terrasse, und weil Günter Geburtstag hat, bin ich eingeladen. Wäre ich nur ohne Auto gekommen...Spass beiseite, es war eine nette improvisierte Feier hier heroben. Nach Studium der Karte, und weil wir uns sehr gut fühlen, beschliessen wir, den längeren Weg durch den Schneidergraben hinunter zu gehen. Günter kennt den Schneidergraben noch nicht, also dann... Verwildert wie immer präsentiert sich der Graben, und sogar die Brückenruine steht noch da. Also, jetzt muss die doch bald einmal zusammenkrachen. Bei den Schneemengen jedes Jahr? Das letzte Stückchen brennen wie immer die Fusssohlen am Asphalt, aber da ist es ja auch schon geschafft. Eine tolle Wanderung war das heute, und um eine Erkenntnis reicher: es führt auch ein ganz langsames Tempo zum Ziel.
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