Diese Tour ist eigentlich nur zu empfehlen, wenn die Skilifte bereits geschlossen haben, ob mit oder ohne Schneeschuhe. Zu brutal sind die Pisten in den Berg gegraben, kein schöner Anblick auch die Liftanlagen. Von der Begehung des Drahtales ist grundsätzlich abzuraten. Hier kreuzt und benutzt man zu oft die Strasse, die der Autobus im Winter befährt. Mit einer Schneedecke über den Umweltsünden ergibt sich jedoch eine gute Variante, speziell mit Schneeschuhen oder Tourenski.
Vom Parkplatz bei der Miralucke wandert man auf der roten Markierung, anfangs ein steiles Stück, bis man auf den untersten Schlepplift trifft. Entsprechend der Schneelage werden in diesem Bereich die Schneeschuhe angeschnallt.
Welche Piste, welchen Querweg durch den Wald, man nun geht, ist nicht weiter von Bedeutung. Verirren ist kaum möglich. Es gibt die Varianten eher in westlicher Richtung zum Gipfel aufzusteigen, das entspricht einer "diretissima". Die weiter im NO gelegenen Pisten führen zu einem Kamm, auf dem man in SW Richtung zum Gipfel gelangt. Schöner Ausblick auf die hier abfallenden Felswände.
Über den steilen Hüttenhang, wo früher auch ein Schlepplift war, zum Unterberghaus.
Der Abstieg erfolgt am besten auf einer anderen Piste. Alle diese Varianten kann man schon beim Aufstieg sehen, bzw. erahnen.
Mein Vorschlag ist, im NO aufzusteigen, für den Abstieg eine Piste gleich unterhalb der Talstation des Gipfelliftes zu benutzen. Das ergibt eine schöne Runde, die wieder am Parkplatz endet.
Heute ein Spätwintertag, kühl und bewölkt. Die Lifte sind bereits geschlossen, die Schneelage mittelprächtig. So richtig geeignet für die Schneeschuhe wird es erst kurz vor der Bergstation des Karnerbodenliftes. Ab dann sind gute Verhältnisse, leicht gefrorene Oberfläche, gut zu gehen. Im Gipfelbereich ist wie immer, alles abgeweht und steinig. Für den Abstieg über den Hüttenhang lasse ich die Schneeschuhe noch an. Ausser mir ist noch ein Wanderer unterwegs, der sich ausführlich die Schneeschuhe erklären lässt.
Kurze Rast in der Hütte. Abstieg gleich unterhalb der Gipfellifte. Dort wird klar, es ist zu wenig Schnee als Unterlage für die Schneeschuhe.Schade, ich wäre noch gerne ein bisschen gerutscht damit.
Heutige Gehzeit 4,5 Stunden, mit Rast 5 Stunden.
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